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Schober GmbH - biologische Erzeugnisse - Schinken reift in Ruine

Der Babenberger Schinken zieht ab Juli 2009 um in den neuen Naturreife-Keller in der Babenberger Ruine. Die Idee dazu hatte Roman Schober, der den Familienbetrieb in Gars-Thunau bereits in der siebten Generation führt. „Ich war seit zwei Jahren auf der Suche nach einem Keller, der die idealen Bedingungen bietet“, kommentiert Roman Schober die Entscheidung für die Räumlichkeit in der Ruine. Erhältlich sind im Keller naturgereifte Schinken, Salamis und Speck vom Turpolje Schwein.
Rekordverdächtige Saumaise
Vor dem Umzug stand aber noch eine „Kleinigkeit“ an: Der Bio-Fleischer wagte zum Auftakt des Garser Sommerreigens einen Guinness-Rekordversuch und brachte die weltgrößte Saumaise („Sau-Moas‘n“) auf den Tisch. Diese wog über 100 Kilogramm.
Seit dem Jahr 2000 hält Schober das „demeter“-Zertifikat. Dies ist die höchste Bio-Auszeichnung, die nur an Betriebe mit äußerst strengen Richtlinien vergeben werden. Es wird die gesamte Produktionskette überprüft: Die naturnahe Fütterung der Tiere, artgerechte Haltung und stressfreies Schlachten sind die wichtigsten Kriterien.
Für ihn sei der Umgang mit den Tieren wichtig, erklärt Roman Schober seinen Werdegang zum Bio-Betrieb. „Mein Grundziel ist es, wirklich Lebensmittel um eigentlichen Sinn anzubieten und von den reinen Nahrungsmitteln abzurücken“, so der Fleischer weiter. Der Mensch trage die Verantwortung - nicht nur für sich selbst, in dem Sinne, was er zu sich nimmt, sondern generell gegenüber der Natur. „Die Entscheidung auf Bio umzusteigen, war auf jeden Fall die richtige“, lächelt Schober. Er beliefert heute Bio-Supermärkte und Feinkostläden in ganz Österreich.
Roman Schober schlachtet selbst, die verarbeiteten Tiere wurden weder mit Anabolika behandelt, noch mit unbekannten Zusatzstoffen gefüttert. Ihr Transport ist stressfrei. Die Fleisch- und Wurstprodukte werden nicht mit chemischen Zusatzmitteln versetzt.
Alte Rassen - neuer Geschmack
Auch die Schweine-Rassen, die Schober verarbeitet, sind für den einzigartigen Geschmack verantwortlich. Er setzt sich für die Wiederaufnahme von alten Hausschweinrassen ein. „Als Mastschwein verwende ich das Schwäbisch-Hällische Schwein. Dieses hat eine sehr gute Fleischqualität“, zählt Roman Schober auf. Das Fleisch zeichne sich vor allem durch seine feine Marmorierung, das bedeutet fein durchwachsen, aus. Dadurch bleibe es beim Braten sehr saftig.
„Das Fleisch für den Babenberger Schinken kommt vom Turopolje-Schwein, eine Rasse die ursprünglich aus Kroatien stammt“, weiß der Fleischer. Dieses eigne sich besonders für alle Rohschinkenprodukte.
„Für mich ist es wichtig, mich von der Masse abzusetzen. Ich glaube daran, dass es an der Zeit ist, dass der Mensch wieder das Genießen lernt“, gibt Roman Schober seine Überzeugung preis.
Kontakt:
Schober GmbH - biologische Erzeugnisse
Dreifaltigkeitsplatz 10
3571 Gars am Kamp
02985 2512
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