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    Gars am Kamp


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    Polizei - Notruf 133

    Polizei - Notruf 133

    Der Gendarmerieposten Gars am Kamp wurde 1871 errichtet. Seit 1967 gehören auch neben dem elf Garser Katastralgemeinden auch die Orte Rosenburg, Etsmannsdorf und Wanzenau zum Aufgabengebiet des Gendarmeriepostens am Garser Dreifaltigkeitsplatz.

     

     

    Polizeiinspektion Gars

    Dreifaltigkeitsplatz 48, 3571 Gars am Kamp

    Festnetz/Fax/mobil
    T: 059133 / 3435, F: 059133 / 3435 - 109, mobil: 0664 / 255 14 95

    Überwachungsgebiet

    3571 Gars am Kamp 50,46 km²
    3573 Rosenburg Mold 5,04 km²
    Gesamt: 55,50 km²
     

    Geschichte des Gendarmeriepostens Gars am Kamp

    Nur 22 Jahre nach der Gründung der Gendarmerie wurde der Gendarmerieposten Gars am Kamp über Ansuchen der Marktgemeinde Gars 1871 errichtet. In den Wirren der letzten Tage des Zweiten Weltkrieges ist die Postenchronik abhanden gekommen. Aufschluss gibt die Chronik erst ab 1945.  Sie enthält zahlreiche Aufzeichnungen über Begebenheiten, seien es nun Hilfeleistungen bei Elementarereignissen, Bränden, Aufklärung von Verbrechen oder anderen Dienstleistungen die durch den Gendarmerieposten, seit 1. September 2005 Polizeiinspektion, durchgeführt worden sind oder an denen die Dienststelle maßgeblich teilgenommen hat.

    Überfall 1946
    Unheimlich liest sich die Eintragung vom 14.08.1946, wonach der Gendarmerieposten  von zwei in Gars stationierten russischen Soldaten überfallen wurde. Zivilpersonen  aus Gars und Thunau waren nach einem vorangegangenen Zechgelage Urheber des Vorfalles. Die Eingangstüre wurde eingetreten und die anwesenden Hilfsgendarmen Ferdinand Zaruba und Robert Bischinger ergriffen durch ein Fenster die Flucht. Zaruba brach sich dabei ein Bein und blieb auf der Straße liegen. In diesem Zustand wurde er verprügelt, bis er schließlich durch Zivilpersonen befreit und in das Krankenhaus Horn gebracht werden konnte. Hilfsgendarm Zaruba konnte daraufhin seinen Beruf als Gendarm nicht mehr ausüben.

    Sieben Beamte für 6.500 Einwohner

    Am 1. September 1967 wurde der Gendarmerieposten Rosenburg am Kamp geschlossen und die Orte Rosenburg am Kamp, Etzmannsdorf  und Wanzenau dem Gendarmerieposten Gars zugewiesen. Das Überwachungsgebiet beträgt nun etwa 55 Quadratkilometer mit 5.000 Einwohnern und ca 1.500 Zweitwohnsitzern. Seither ist die Inspektion mit sieben Beamten systemisiert und auch besetzt.
    1990 fand auf Schloss Rosenburg die NÖ Landesausstellung „Adel im Wandel“ statt, die von ca 370.000 Personen besucht wurde. Die Errichtung eines eigenen Wachlokales mit vier Beamten unter administrativer Organisation von Gars aus war notwendig.
    Die gute Infrastruktur der Gemeinden Gars und Rosenburg ergibt für die Polizei eine Fülle von Tätigkeiten. Der Tätigkeitsbericht 2007 gibt hier umfassend Auskunft: 247 für Gerichte, 1.113 für die Bezirkshauptmannschaft sowie sonstige Ämter und Dienststellen, 1.349 Verwaltungsanzeigen davon 182 wegen Geschwindigkeit und 31 wegen Alkohol, 552 Alkoholkontrollen mit 23 Führerscheinabnahmen, 718 Strafmandate, 182 Verkehrsunfälle, 171 Schulwegsicherungen und mehr als 100 Veranstaltungen verschiedenster Art, für deren Bewältigung bei 8.986  Außendienststunden mit dem derzeitigen Personalstand gerade noch das Auslangen gefunden werden kann.
     

    Trotz der außergewöhnlichen Belastung waren die Beamten der Polizeiinspektion Gars in ihrer Weiterbildung immer bemüht. Es stehen zurzeit folgende Beamte in Sonderverwendung: 1 gefahrenstoffkundiger Beamter (seit 01.09.2006 dem BMI Dienstzugeteilt, 1 Beamter bei der NÖ Einsatzeinheit (wird bei Bedarf einberufen), 2 umweltkundige Organe im Bezirk, 1 Beamter in der Suchtgiftprävention im Bezirk, 1 Beamter geschult im Umgang mit psychisch kranken Menschen, 1 Kollege in der Projektgruppe „Berufsethik“ im Bezirk, 3 Betreuungsbeamte für Polizeischüler, 1 Beamter für Schwerverkehr und Ladungssicherung sowie 1 Polizist für Schulverkehrserziehung.

    Der Polizeiinspektionskommandant Franz Walla, Abteilungsinspektor, Stand: 2007



     


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